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Informationen und Aktionen zum Angehörigen-Entlastungsgesetz

Die Bundesregierung hat einen Entwurf für ein Gesetz zur Entlastung unterhaltsverpflichteter Angehöriger in der Sozialhilfe und in der Eingliederungshilfe (Angehörigen-Entlastungsgesetz) vorgelegt, das aktuell das parlamentarische Verfahren durchläuft.

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Fahrräder stören das Blindenleitsystem in der Freiburger Innenstadt

Die weißen Streifen an den Straßenbahnhaltestellen in Freiburg dienen blinden Menschen als Orientierung. Oft sind sie jedoch mit Fahrrädern zugestellt. Das soll sich jetzt ändern.

Vor einem Jahr hat die Freiburger Verkehrs-AG (VAG) so genannte taktile Streifen an der Haltestelle Stadttheater eingebaut. Die weiße Farbe heben sie sich vom Straßenbelag ab. "Durch die Kontraste können sich Personen mit Sehbehinderung besser zurechtfinden", erklärt Mischa Knebel, Vorsitzender des Freiburger Blinden- und Sehbehindertenvereins, gestern Nachmittag bei einer Pressekonferenz an der Haltestelle am Stadttheater. Mit dabei sind auch Vertreter der Stadt und der Freiburger Verkehrsbetriebe.

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Wie erleben Menschen mit starken Sehbehinderungen ihre Umgebung?

Als sie aufstehen, wird es schwierig: Fünf Mitarbeiterinnen der Uni-Augenklinik haben Simulationsbrillen aufgesetzt. So erleben sie, wie es Menschen mit starken Sehbehinderungen geht. "Ach du Schande", ruft eine von ihnen, als sie sich vorsichtig die Treppe hoch tasten. Oben warten weitere Aufgaben auf sie. Die Veranstaltung "Kontraste helfen schwachen Augen" beim Blinden- und Sehbehindertenverein war eine von vielen während der Woche der Inklusion.

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Barrierefreie Gestaltung von Ampelanlagen

Taktile und akustische Signalgeber besser erkennen und als Hilfe für eine sichere Überquerung nutzen

Sehende Fußgänger wissen aufgrund des grünen Lichtsignals, dass sie die Straße sicher überqueren können. Wer dieses Licht nicht wahrnehmen kann, hat an Ampeln andere Möglichkeiten.

Akustisch und taktil ausgestattete Ampelanlagen bieten blinden und sehbehinderten Fußgängern eine Unterstützung für die sichere Überquerung. Man unterscheidet zwischen einem Auffinde- und einem Freigabesignal. Das Auffindesignal (tack-tack-tack) signalisiert: Hier in der Nähe ist eine Ampel. Dieses Signal ist bei eingeschalteter Ampel dauerhaft in Betrieb und wird geräuschabhängig gesteuert. Fährt ein Lastwagen vorbei, wird das Tackern sofort lauter. Das Freigabesignal (piep-piep-piep) bedeutet: Jetzt ist es Grün.

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Schule fertig – und dann?

Am 27. Und 28. Februar 2019 trafen sich in der Jugendherberge in Stuttgart interessierte Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern und Lehrern zu einer kompakten Informationsveranstaltung. Inhalt war das umfassende Thema der Berufswahl nach dem Schulabschluss.

Die Schulabschlüsse sind vielfältig und die Auswahl an möglichen Berufsfeldern umfangreich. Es galt daher das Interesse von 14 bis 16-jährigen Schülern zu wecken.

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Warngeräusche bei Elektrofahrzeugen

Geräuscharme Fahrzeuge bewegen sich bei niedrigen Geschwindigkeiten nahezu lautlos. Zu ihnen gehören die bereits 853.000 elektrischen Fahrzeuge in Europa, aber auch eine zunehmende Anzahl von Fahrzeugen mit modernen, geräuschminimierenden Verbrennungsmotoren. Nach Studien amerikanischer Verkehrsbehörden sind elektrische Fahrzeuge 37% öfter in Unfälle mit Fußgängern verwickelt als ihre konventionell betriebenen Pendants. Fußgänger können ein elektrisch betriebenes Auto erst akustisch wahrnehmen, wenn es weniger als acht Meter entfernt ist, was bei einer Geschwindigkeit von 20 km/h einer Zeitspanne von eineinhalb Sekunden bis zum Aufprall entspricht. Eine Studie der Universität Duisburg-Essen stellt fest, dass dieselbe Gefahr auch bei Fahrzeugen mit modernen Verbrennungsmotoren besteht. So ist es in der Vergangenheit bereits zu tödlichen Unfällen gekommen.

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Kampagne gegen Verschlechterung im Schwerbehindertenrecht

Die Umsetzung des BTHG ist in vollem Gange. Zur Zeit wird die Versorgungsmedizinische Verordnung überarbeitet und ist im Gesetzgebungsverfahren. Nach unserer Auffassung sind hier für Menschen mit Behinderungen erhebliche Verschlechterungen geplant. Viele Behindertenverbände laufen zur Zeit Sturm gegen den vom Bundesministerium für Arbeit vorgelegten Referentenentwurf. Die EUTB Bodenseekreis unterstützt diese Proteste mit einer kleinen Kampagne und hat eine online Petition gestartet. Wir möchten Sie bitten, diese online-Petition zu unterstützen.

Nähere Informationen finden Sie hier:

https://www.openpetition.de/petition/online/keine-verschlechterung-des-schwerbehindertenrechts-durchsetzung-der-un-behindertenrechtskonvention

https://www.teilhabegesetz.org/pages/posts/kampagne-gegen-geplante-verschlechterungen-im-schwerbehindertenrecht-gestartet1110.php

Nachstehend der passende Artikel aus

www.kobinet-nachrichten.org

Im Rahmen der Änderungen des Bundesteilhabegesetzes soll auch die 5. Versorgungsmedizinische Verordnung verändert werden. Die Verordnung ist die Grundlage für die Bildung des Grades der Behinderung und damit für den Nachteilausgleich für Menschen mit Behinderungen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales

(BMAS) hat nun einen Referentenentwurf vorgelegt, der nach Auffassung des Inklusionsbotschafters Thomas Schalski von der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung Bodensee/Oberschwaben (EUTB) zu massiven Verschlechterungen für Menschen mit Behinderungen führen wird.

Dieses betriff seiner Ansicht nach nicht nur den Nachteilsausgleich, sondern auch den erweiterten Kündigungsschutz für gleichgestellte Menschen mit Behinderung und die Möglichkeiten früher in Rente zu gehen. Deshalb hat die EUTB Bodensee/Oberschwaben eine Kampagne gegen die geplanten Änderungen gestartet.

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Weitersehen 2019: Schöne digitale Welt?

im Jahrbuch des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. „Weitersehen 2019“, dreht sich alles um das Thema Digitales. Sein Titel „Schöne digitale Welt?“ deutet dabei bereits auf das Spannungsfeld hin, in dem sich die Beiträge bewegen.

Die Leser können sich auf Zukunftsvisionen ebenso freuen, wie auf Erfahrungsberichte blinder und sehbehinderter Menschen zum Umgang mit den digitalen Errungenschaften der modernen Zeit. Sie lernen dabei, dass blinde Computernutzer mit den sehenden Usern eine Weile gleichauf waren, was das Arbeiten am PC betrifft. Weitersehen beschäftigt sich aber auch mit den Herausforderungen an die neue digitale Welt und damit, dass für Menschen mit Seheinschränkung nicht immer alles schön ist. Zum Beispiel, wenn es um barrierefreie Internetseiten oder das Thema E-Mobilität geht. Hier sieht sich die Selbsthilfe mit politischen Herausforderungen konfrontiert.

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Südwestmesse 2018

Auf der Südwestmesse in VS-Schwenningen konnte die "Sonderschau Inklusion" des Blinden- und Sehbehindertenverein Südbaden e.V. auf rund 200 qm Standfläche viele Bereiche des täglichen Lebens präsentieren.

Wir zeigten, wie sich blinde und sehbehinderte Menschen in ihrem täglichen Leben zurecht finden und welche Hilfsmittel erforderlich sind, um ein inklusives Leben zu führen.

Nachstehend haben wir eine kleine Bildergalerie eingefügt.

Rückfragen zur selbständigen Lebensführung mit Sehbehinderung oder Blindheit beantworten wir in einem persönlichen Gespräch gerne.

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GPS-Navigation und fühlbare 3D-Karten

Das selbständige Bewegen mit dem weißen Blindenlangstock ist für blinde und stark sehbehinderte Menschen die Grundlage, um sich außerhalb der Wohnung sicher bewegen zu können. In der heutigen Zeit kann die Orientierung mit dem Langstock durch GPS-Technologie ergänzt werden. Hierzu wurden in den letzten Jahren einige spezielle Programme für blinde und sehbehinderte Menschen erstellt. Diese Programme filtern die GPS-Daten so aus, dass diese Personengruppe mit einem Tablet-PC oder einem Smart-Phone darauf zugreifen und die Daten unterwegs für eine GPS-gestützte Navigation verwenden können.

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Der Blinden- und Sehbehindertenverein Südbaden e.V. kämpft für ein besseres Teilhabegesetz

im Herbst wird im Bundestag und im Bundesrat über das Bundesteilhabegesetz beraten. Dieses Gesetz ist für uns behinderte Menschen von zentraler Bedeutung, weil es über unsere künftigen Lebensbedingungen entscheidet. Blinde und sehbehinderte Menschen haben besonders große Mehraufwendungen, um ihren Alltag selbstständig und vor allem selbstbestimmt meistern zu können. Der vorliegende Regierungsentwurf vom 28.06.2016 sieht gerade für uns blinde und sehbehinderte Menschen jedoch keine Verbesserungen vor, sondern ganz im Gegenteil: Wir müssen mit deutlichen Nachteilen durch das Gesetz rechnen.

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Keine Chance ohne klare Kontraste

"Sie dürfen sich Ihre eigene Sehbehinderung aussuchen", sagt Janine Aleksov. Die Fachkraft der Blinden- und Sehbehindertenrehabilitation für Orientierung und Mobilität beim Blinden- und Sehbehindertenverein Südbaden in Freiburg bietet großzügig ein Körbchen mit einem ungewöhnlichen Inhalt an: Einer Auswahl an Brillen, die - anders als im Normalfall - das Sehen nicht verbessern, sondern verschiedene Sehbehinderungen simulieren. Ich entscheide mich dafür, einmal die Schwierigkeiten eines an altersbedingter Makula-Degeneration (AMD) erkrankten Menschen zu erleben. Meine Mitstreiterin an diesem Tag schlüpft in die Rolle eines Katerakt-Betroffenen (Grauer Star).

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Modellprojekt Augen-Bus startet in Südbaden / Bonde: "Verbessert wohnortnahe Versorgung Sehbehinderter im Ländlichen Raum"

Nicht überall im Ländlichen Raum sind Einrichtungen zur augenärztlichen Versorgung, insbesondere für ältere Menschen, gut erreichbar. "Wir wollen, dass Menschen, die unter einer Sehbehinderung oder Erblindung leiden, sozialmedizinisch und augenärztlich noch besser versorgt werden - gerade im Ländlichen Raum. Über die medizinische Versorgung hinaus sollen Betroffene durch eine Beratung unterstützt werden, die gezielt über verfügbare Hilfe und Hilfsmittel informiert.

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Blindenware und Haustürgeschäfte

manch einer von Ihnen wird in den vergangenen Monaten an seiner Haustür von einem Warenvertreter aufgefordert worden sein, Bürsten, Pinsel, Handtücher oder Kerzen zu kaufen, die von einer Blindenwerkstätte produziert worden sind.

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Verbraucherinteressen müssen im Urheberrecht verankert werden

früher haben wir Punktschriftbücher oder auch Bücher in Schwarzschrift selbst gekauft und gelesen. Danach haben wir die Bücher an unsere Freunde verliehen und im Anschluss dann vielleicht weiter verschenkt. Eigentlich eine ganz normale Sache. Aber was machen wir denn eigentlich mit unseren Büchern, die wir in iBooks, auf einem Kindle-Reader oder bei anderen Online-Buchhändlern erworben haben? Können wir diese Bücher nicht auch an Freunde verleihen oder verschenken? Bislang geht dies nicht, weil die Online-Buchhändler die Bücher mit Kopierschutz anbieten, so dass diese nicht weiter gegeben werden dürfen.

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