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Modellprojekt Augen-Bus startet in Südbaden / Bonde: "Verbessert wohnortnahe Versorgung Sehbehinderter im Ländlichen Raum"

Nicht überall im Ländlichen Raum sind Einrichtungen zur augenärztlichen Versorgung, insbesondere für ältere Menschen, gut erreichbar. "Wir wollen, dass Menschen, die unter einer Sehbehinderung oder Erblindung leiden, sozialmedizinisch und augenärztlich noch besser versorgt werden - gerade im Ländlichen Raum. Über die medizinische Versorgung hinaus sollen Betroffene durch eine Beratung unterstützt werden, die gezielt über verfügbare Hilfe und Hilfsmittel informiert.

Ich freue mich, dass wir mit der Förderung des Modellprojekts Augen-Bus einen Beitrag zur Verbesserung der wohnortnahen Versorgung in der Fläche leisten können", sagte der Minister für Ländlichen Raum, Alexander Bonde am Donnerstag (21. April).

Angestoßen hat das Vorzeigeprojekt der Blinden- und Sehbehindertenverein Südbaden e.V., der den Augen-Bus nun gemeinsam mit den Augenärzten des Augennetz Südbaden und der Augenärzteschaft aus der Freiburger Sehhilfen-Ambulanz betreibt. Das Land unterstützt das Modellprojekt im Bereich Südbaden in den Jahren 2016 bis 2018 mit insgesamt 202.500 Euro.  

Eine ausreichende Versorgung kann vermeidbare Schmerzen wirksam behandeln und zu einer hinreichenden kurativen oder palliativen Behandlung und letztendlich zu einer verbesserten Lebensqualität der Betroffenen führen. "Kernpunkt des Projektes ist die ambulante Behandlung von Personen, die von einer Sehbehinderung oder Erblindung bedroht sind und durch ihren Wohnort in entlegenen Regionen keine Möglichkeit haben, eine zeitnahe Behandlung in einem Fachzentrum für Augenheilkunde durchführen zu lassen", erklärt der Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenverein Südbaden e.V., Gerd Schäfers.  

Hintergrundinformationen:

Das Info- und Diagnostik-Mobil soll in einem Rotationsverfahren Menschen an zentralen Punkten in Ortschaften für jeweils einen Tag zur Verfügung stehen, um dort Anlaufstelle für Menschen mit Augenerkrankungen/Sehbehinderung oder Neuerblindung zu sein. Betreut wird der Augen-Bus von drei fachlich kompetenten
Personen: einem Augenarzt aus dem Augennetzwerk Südbaden, einem Low-Vision-Optiker und einem im Blinden- und Sehbehindertenwesen erfahrenen Mitarbeiter bzw. ehrenamtlichen Berater des Blinden- und Sehbehindertenvereins.

Das langfristige Ziel des Projektes besteht in der dauerhaften Etablierung des Augen-Busses zum Zweck einer vorbeugenden Diagnostik zur Vermeidung schwerer Augenerkrankungen und zur Erleichterung des Alltags für Betroffene.  

Quelle: http://mlr.baden-wuerttemberg.de

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